26. März 2011
in Jerusalem, Israel!
Hier bin ich bei Alon untergekommen, den ich vor etwas mehr als einem Jahr in Myanmar kennengelernt habe. Ich werde wohl ein paar Tage in der “Heiligen Stadt” bleiben um nen paar Dinge zu organisieren und mich für den Israel National Trail vorzubereiten, den ich ab dem 30.03. 6-7 Wochen lang latschen werde (sind immerhin 960km).
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26. März 2011
Bekannt durch T.E. Lawrence (Lawrence of Arabia) und seinem Buch “Die Sieben Säulen der Weisheit” ist Wadi Rum heute ebenfalls eine populäre Ausflugsgegend in Jordanien. Und diesmal zurecht! Wadi Rum ist sicher eine der schönsten Wüsten der Welt, mit irren Felsbergen und Felsformationen, roten Sanddünen und tiefen Schluchten!





Seht ihr die Riesenziege?

Anka und Anja fuhren dann am Freitag mit dem Auto zurück nach Amman, da sie am Samstag früh wieder nach Deutschland flogen. Ich trampte weiter runter ans Rote Meer um dort die Grenze zu Israel zu überqueren und dann wieder hoch nach Jerusalem zu trampen, was an einem Tag ganz gut klappte.
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23. März 2011
Zweifellos DIE Hauptattraktion in Jordanien… und wie so häufig den überteuerten Eintritt (50€ für einen Tag!) nur so halb wert… naja, dafür war ich jetzt mal da. Petra wurde übrigens zu den neuen Sieben Weltwundern gewählt.

Irgendwie doch ganz hübsch dort…

The Monastery, eine der Hauptattraktionen in Petra



Salomon, ein Beduine, den wir während des Tages in Petra kennenlernten, lud uns nachts zum Lagerfeuer in die Wüste ein, was ein wirklich schöner Abend war

Und dann hatten wir auf dem Weg von Petra nach Wadi Rum ne Autopanne und mussten ungefähr 5 Stunden warten, bis uns die Autovermietung ein Ersatzauto von Amman nach Petra gebracht hatte. Aber dafür bekamen wir nen schicken Sonnenuntergang mit.
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22. März 2011
Das Dana Nature Reserve liegt etwa 80km südlich vom Toten Meer und ist eines der besten Hiking-Gebiete in Jordanien.



Pause… Zeit für nen Tee mit beduinischen (?) Ziegenhirten

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21. März 2011
Die Hauptstadt Jordaniens hat nicht wirklich viel zu bieten, deshalb war das auch nur ne kleine Durchgangsstation. In Mar Musa habe ich Anja und Anka kennengelernt, zwei Arabisch-Studentinnen, mit denen ich weiter nach Jordanien bin. In Amman haben wir uns für günstige 20€/Tag dann ein Auto gemietet (also gerade mal 7€ pro Person plus Benzin – und das ist günstig hier) und uns auf einen kleinen 5 Tage-Roadtrip durch Jordanien gemacht. War super!

Blick von der Zitadelle aufs römische Theater in Amman. Die Römer waren überall früher! Den Ruinen kann man gar nicht entkommen!

Stimmt tatsächlich, im Toten Meer geht man nicht unter!

Je weiter südlich wir kamen, desto besser wurde die Landschaft

Sonnenbrand? Mh, nur ein bißchen!
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17. März 2011
Zurück in Syrien… Deir Mar Musa ist ein christliches Kloster mitten im nirgendwo (18km von der nächsten Ortschaft entfernt), welches gute 1500 Jahre alt ist, aber erst vor etwa 30 Jahren von einem italienischen Pater wiederbelebt wurde. Die Grundtugenden des Klosters sind Arbeit, Beten, interreligiöser Dialog und Gastfreundschaft. Ich verbrachte insgesamt 8 Tage dort und half ein wenig in der Küche mit. Es ist wirklich angenehm dort: sehr ruhig, malerisch gelegen, gute Wandermöglichkeiten in der Umgebung. Für Entspannung und Zeit für sich selber ist garantiert, abends gibt es dann für eine Stunde lang eine Meditation und danach einen Gottesdienst, wobei der Besuch dessen glücklicherweise freigestellt ist (aber die Mönche sehen es trotzdem gerne, wenn die Gäste teilnehmen). Insgesamt einer der friedlichsten Plätze die ich je kennengelernt habe… schöner Kontrast zum Hisbollah-Museum

Ganz schöner Aufstieg…


Die kleine Kapelle im Kloster mit bis zu 1000 Jahre alten christlichen Malereien

Blick vom Kloster ins Tal bzw. in die Wüste

Blick auf Nebek, dem nächstgelegenen Ort, auf dem Rückweg in die Zivilisation
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09. März 2011
Das Hisbollah-Museum hat im letzten Juli mitten im nirgendwo in den Bergen des Südlibanons aufgemacht und es ist gar nicht so einfach dort hinzukommen. Der Berg, auf dem das Museum eröffnete, ist der, wo die Hisbollah aus ihrer Sicht im 33-Tage-Krieg 2006 die Israelis besiegt hat. Da gibt es sicherlich zwei Sichtweisen. Auch sonst ist der Großteil eine einzige Propaganda-Show, aber auf jeden Fall mal sehr interessant direkt mit der Hisbollah und ihren Ansichten in Kontakt zu kommen (und da man einen persönlichen Guide bekommt, der einen durch das Museum führt, kommt man tatsächlich mit den Leuten in Kontakt).

Ich mag den Panzer mit dem Knoten in der Mündung
wobei man das nicht als nen pazifistisches Symbol werten sollte… Pazifistisch sind die Jungs von der Hisbollah dort ganz und gar nicht :-/

Der heilige Krieg?

Libanon- und Hisbollah-Flagge

Karte mit möglichen Angriffszielen in Israel… praktischerweise gleich mit GPS-Koordinaten… gruselig.
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07. März 2011
Eigentlich wollte ich mir ja keine römischen Ruinen mehr ansehen, aber Byblos lag auf dem Weg… war aber eher uninteressant.
Besser war es da schon in Bcharré, einem kleinen Ort in den Bergen, wo das Qadisha Valley endet. Dieses ist etwa 50km lang und größtenteils eine ziemliche tiefe Schlucht, überm Valley liegen dabei die höchsten Berge des Landes (über 3000m), die bis in den April mit Schnee bedeckt sind. Im April ist es im Libanon also möglich an einem Tag im Mittelmeer schwimmen zu gehen und Ski zu fahren. Außerdem ist das Valley seit Jahrhunderten eine Hochburg maronitischer Christen.

Byblos


Blick in den Abgrund


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05. März 2011
Eine krasse, vom Bürgerkrieg gezeichnete und kontrastreiche Stadt mit etwa 50% Moslems und 50% Christen, dazu noch 200000 Palästinensische Flüchtlinge die in Vorstadtghettos leben. Hier treffen wirklich Welten aufeinander. Auf der einen Seite Hedonismus pur mit einem unglaublichen Nachtleben und mehr Porsches, Ferraris etc. auf der Straße als in Blankenese, auf der anderen Seite Konservatismus, Armut und ausgebombte Häuser.

Skyline & Promenade

Sexual Intifada… jepp, ich denke das würde dem Friedensprozess im Nahen Osten gut tun!

Eines der vielen früher-bestimmt-mal-schön-gewesenen Gebäude in der Innenstadt

Auf “Sicherheit” und Überwachung wird heute im kosmopolitischen Stadtzentrum viel Wert gelegt, überall sieht man auch Soldaten und sogar Panzer rumstehen, die z.B. verhindern, dass Touris Fotos von ausgebombten Gebäuden machen

Shatila, einer der Stadtteile in dem 99% der Einwohner palästinensische Flüchtlinge sind

Spielplatz in palästinensischen Farben, die in Shatila sowieso überall allgegenwärtig sind

Die Lebensumstände hier sind wirklich nicht gerade als angenehm zu bezeichnen
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28. Februar 2011
Eine großartige Stadt! Ich war insgesamt 3 Mal und zusammen 10 Tage lang in der ältesten Stadt der Welt und es hat mir richtig gut gefallen.


Umayyad-Moschee



Netter Ausblick auf die nächtliche Stadt
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