Zurück in Syrien… Deir Mar Musa ist ein christliches Kloster mitten im nirgendwo (18km von der nächsten Ortschaft entfernt), welches gute 1500 Jahre alt ist, aber erst vor etwa 30 Jahren von einem italienischen Pater wiederbelebt wurde. Die Grundtugenden des Klosters sind Arbeit, Beten, interreligiöser Dialog und Gastfreundschaft. Ich verbrachte insgesamt 8 Tage dort und half ein wenig in der Küche mit. Es ist wirklich angenehm dort: sehr ruhig, malerisch gelegen, gute Wandermöglichkeiten in der Umgebung. Für Entspannung und Zeit für sich selber ist garantiert, abends gibt es dann für eine Stunde lang eine Meditation und danach einen Gottesdienst, wobei der Besuch dessen glücklicherweise freigestellt ist (aber die Mönche sehen es trotzdem gerne, wenn die Gäste teilnehmen). Insgesamt einer der friedlichsten Plätze die ich je kennengelernt habe… schöner Kontrast zum Hisbollah-Museum

Ganz schöner Aufstieg…


Die kleine Kapelle im Kloster mit bis zu 1000 Jahre alten christlichen Malereien

Blick vom Kloster ins Tal bzw. in die Wüste

Blick auf Nebek, dem nächstgelegenen Ort, auf dem Rückweg in die Zivilisation
